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Das Aquarium ist der wichtigste Teil einer Aquarienanlage und muss ganz besonders sorgfältig ausgewählt werden. Mängel, und damit sind nicht nur technische Fehler am Aquarium selbst gemeint, sondern auch Fehlentscheidungen hinsichtlich Grösse oder Aufstellungsort, machen sich oft erst später bemerkbar und lassen sich dann kaum noch korrigieren. Das kann recht ärgerlich sein, weil man mit solchen etwaigen Mängeln täglich neu konfrontiert wird.

 

Werkstoffe
Zum Bau von Aquarien eignen sich verschiedene Werkstoffe. Hauptsächlich werden Sie jedoch aus Glas hergestellt.
Glas hat sich seit vielen Jahrzehnten im Aquarienbau bewährt. Es verhält sich chemisch nicht völlig neutral, sondern gibt winzige Spuren von Alkalien und Kieselsäure ab. Die Mengen sind jedoch aquaristisch ohne Bedeutung.

Glas hat ungefähr die Dichte 2,5 (Wasser 1). Ein cm3 Glas wiegt also 2,5g. Hieraus resultiert das beachtliche Transportgewicht leerer Aquarien.

Die Aquarien werden meistens Rahmenlos mit Silikonkautschuk geklebt. Die Glas-Silikon-Verbindungen sind derart stabil, dass eher die Scheibe platzt, als dass sich das SiliKon vom Glas löst.  Durch die hohe Festigkeit und gleichzeitige Elastizität sind neben der Standartform sehr interessante Aquarienformen möglich.

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Verbindungsformen für Aquarien.

Am meisten Anwendung findet die Stossverbindung. Sie ist einfacher in der Herstellung und hat die höhere Festigkeit.
Die Anwendung von schwarzem gegenüber transparentem Silikon wird wegen der besseren Algenbeständigkeit empfohlen, da die lichtliebenden Algen die schwarze Silikonnaht weniger unterwandern.

Die richtige Grösse
Vom biologischen Zusammenspiel betrachtet, kann ein Aquarium kaum gross genug sein. Insbesondere Fische sind für grosse Aquarien dankbar mit genügend Freiraum zum Schwimmen und vielen Versteckplätzen. 

Die Aquarienhöhe und breite sollten annähernd gleich sein. Hier müssen zwei Punkte berücksichtigt werden.
Zum ersten findet an der Grenzschicht Luft-Glas-Wasser eine eigentümliche Lichtbrechung statt, die den Wasserraum optisch stark verkürzt; desshalb darf die Breite des Aquariums nicht zu knapp gewählt werden, damit ein harmonisches Aussehen gewährleistet ist.
Zum zweiten soll die sich aus der Höhe und Breite ergebende Diagonale des Beckens etwa 70cm nicht überschreiten. dieses Mass entspricht der Distanz Achselhöhle-Fingerspitzen. Pflegearbeiten werden erschwert, wenn man mit der Hand nicht in alle Ecken des Aquariums gelangen kann.

Formen
Becken können in den verschiedensten Formen hergestellt werden. Hier einige der gebräuchlichsten Formen.