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Forelle: ein typischer Kaltwasserfisch           Diskus; ein typischer Warmwasserfisch         Feenbuntbarsch; benötigt kalkhaltiges Wasser

Die Binnengewässer unserer Erde sind im Gegenstatz zu den Meeren hinsichtlich ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften ausserordentlich verschiedenartig.
Die Fische haben fast überall diese verschiedenen örtlichen Wasseransammlungen mit dem Zugeständnis eigener Anpassung erobert. So nimmt es nicht wunder, dass ihre Spezialisierung recht verschiedenartig ist.
Wir kennen Kaltwasser- und Warmwasserfische, kalkfreundliche und kalkfeindliche Fische, sauerstoffhungrige und sauerstoffgenügsame Formen, lichtflüchtende und lichtsuchende Arten usw.
Die Fische sind jedoch selten an diese verschiedenen Umweltbedingungen so eng verbunden,dass sie  nur dann lebensfähig sind,wenn diese erfüllt sind, sondern sie sind meist so plastisch, dass sie sich auch ähnlichen oder sogar stark veränderten Bedingungen anpassen können. Darüber hinaus kann aber auch in den einzelnen Stadien des Lebenslaufes die Anpassungsfähigkeit unteschiedlich sein.
Für die Aquarienpraxis ergeben sich daraus folgende Gesichtspunkte:
Die aus ganz verschiedenen Gewässer der Erde importireten Fische sind mehr oder weniger den speziellen Umweltbedingungen ihrer Heimatgebiete angepasst. Eine ideale Pflege in der Gefangenschaft müssste nun auch dies Bedingung imitieren.
Es ist jedoch in der Aquarienpraxis nur bedingt sinnvoll, stets die Nachahmung der natürlichen Lebensräume zu fordern; man sollte vielmehr eine biologische Hälterung anstreben.
Die Anpassungsfähigkeit der meisten Süsswasserfische kommt diesen Bestrebungen entgegen. So lassen sich fast alle Aquarienfische in einem gut bepflanzten Aquarium mit schwach saurem bis leicht basischem Wasser, das öfters teilweise gewechselt wird, mit Erfolg pflegen.

Wesentlich andere Voraussetzungen gelten für die Zucht der Fische. Die Entwicklungsphase im Ei ist bei vielen Arten sehr viel stärker an spezielle Bedingungen gebunden und die Anpassungsmöglichkeit erheblich enger begrenzt als beim besonders anpassungsfähigen Jungfisch. Die Besamung des Eies im freien Wasser und die Eientwicklung sind weitgehend abhängig von den im Wasser gelösten Stoffen und der Temperatur. Hier können die Härtebildner und der pH-Wert sowie Huminstoffe und andere Verbindungen entscheidende Bedeutung erlangen.