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Wasser, einmal ins Aquarium eingefüllt, unterliegt ständigen Veränderungen.

Im neu eingerichteten Aquarium, aber auch nach Medikamentenbehandlung und wechsel des Filtermaterials, entstehen z.T. Schadstoffe, die sich erst langsam zu harmlosen Inhaltsstoffen abbauen.

Auch zur Feststellung, ob ausreichend Düngemittel für unsere Wasserpflanzen vorhanden sind, werden Wassertests herangezogen.

Was wird gemessen?

Die Leitfähigkeit
Die Leitfähigkeit ist die Fähigkeit eines Materials – ob in form von Flüssigkeit, eines Feststoffes oder von Gas, elektrischen Strohm zu leiten.
Sie ist eine sehr wichtige Messgrösse für viele Bereiche wie etwa im Trink- und Abwasserbereich,  aber auch in der Aquaristik.
Die Leitfähigkeitsmessung einer Lösung ist die der Konzentration an Gesamtionen- bestehend aus Anionen und Kationen-, die den elektrischen Strom leiten. Sie gibt folglich Aufschluss über die ionische Stärke einer Lösung, nicht jedoch über die Art der Ionen.
Ausgedrückt wir die Leitfähigkeit in µS/cm (Mikrosiemens) oder mS/cm (Millisiemens).
1mS/cm = 1000 µ/cm.
Die Leitfähigkeit wir mittels Leitfähigkeitsmessgerät gemessen (z.B  Rofaro Art. Nr.
1321553-10009)

Ein wichtiger und zugleich einfach zu Messender Wert ist der pH-Wert.
Er ist ein Mass für den Säure- und Laugengehalt des Wassers. Mit dem pH-Wert 7 als Neutralpunkt.
Tropische Weichwässer reagieren sauer, dagegen sind etwa die ostafrikanischen Grabenseen (Malawi, Tanganika) alkalisch. Im laufenden Aquarienbetrieb neigt der pH-Wert dazu zu sinken.

Bestimmt wird der pH-Wert zu guten Teilen durch die Karbonathärte (gemessen in °KH, Grad Karbonathärte) . Je höher dieser ist, desto höher ist auch der pH-Wert – und umgekehrt.
Der pH-Wert wird gemessen mittels Tröpfchentests (z.B. Rofaro Art. Nr.
1031195-1000)
oder pH-Messgerät (z.B. Rofaro Art. Nr.
1321550-1000 )

 

Die Gesamthärte
(°dGH, Grad deutscher Gesamthärte) ist ein Mass für den Gehalt an Kalzium-und Magnesiumionen. Sie steigt im laufenden Aquarienbetrieb, vor allem durch die Fütterung.
Der GH-Wert wird gemessen mittels Tröpfchentests (z.B. Rofaro Art. Nr.
1031187-1000)
Die Karbonathärte misst man ebenfalls mittels Tröpfchentest (z.B Rofaro Art. Nr.
1031187-1000)

Während des Stickstoffkreislaufs werden die Schadstoffionen Ammonium (NH4+) und Nitrit (NO2-) abgebaut. Dies geschieht Hauptsächlich im Aquarienfilter und in dem Bodengrund eines Aquariums)
Ammonium steht im Gleichgewicht mit dem hochgiftigen Ammoniak ((NH3), wobei davon um so mehr entsteht, je höher der pH-Wert ist. Umgekehrt ist es beim Nitrit, das umso giftiger ist, je niedriger der pH-Wert ist. Endprodukt des Umbaus dieser beiden Stoffe durch Bakterien sind die nahezu ungiftigen Nitrationen (NO3-).
Nitrat ist auch schon bis zu 50mg/L im Leitungswasser enthalten.
Dese Wert werden ebenfalls mittels Tröpfchentests gemessen (z.B. Rofaro Art. Nr.
1031193-1000 Nitrit)

Phosphat
(PO4 3-) ist wie Ammonium und Nitrat ein wichtiger Pflanzennährstoff führt aber in höheren Konzentrazionen zu starkem Algenwachstum.

Kohlendioxyd
(CO2) wird von Pflanzen in grösseren Mengen benötigt, aber gleichzeitig von ihnen (vor allem Nachts) und von den tierischen Bewohnern abgegeben.

Eisen
(Fe2+/Fe3+)Ein weiterer wichtiger Pflanzennährstoff ist Eisen, wobei Eisen (II)-Ionen besser aufgenommen werden können als Eisen (III) – Ionen, aber vor dem Messen erst umgewandelt werden müssen. Deswegen geben die Tests nur die Gesamtmenge an Eisen an, nicht das Ionenverhältnis. Ein zu hoher Eisengehalt kann Fische schädigen.

Kupfer
(CU2 +) ist zwar ein unverzichtbares Spurenelement, in höheren Konzentrationen allerdings stark giftig, vor allem für Wirbellose. Besonders hoch konzentriert kommt es bei neuen Kupferwasserleitungen vor.  

Sauerstoff
(O2) wird von allen Lebewesen benötigt. In gut funktionierenden Aquarien liegt sein Gehalt bei mindestens 70 Prozent der maximal erreichbaren Menge, die von Temperatur und Salzgehalt abhängt.

Alle diese Werte können mittels Tröpchentests gemessen werden. ( z.B Rofaro Art. Nr…….)

 

Grenzwerte für Inhaltsstoffe, die im Aquarium nicht über oder unterschritten werden sollten

pH-Wert:                              6-8 (ausser für spezielle Fischarten)
Karbonathärte:                  nicht unter °KH
Gesamthärte:                     < doppelte des Ausgangswassers
Ammonium (NH4+)          0.5mg/l
Ammoniak: (NH3)             0.02mg/l
Nitrit (No2-):                       0.02mg/l
Phosphat (Po4 3-):           <0.035 mg/l (um Algenwuchs zu verhindern, ansonsten <2mg/l)
Kohlendioxyd (CO2+)      10-15mg/l in Pflanzenaquarien
Eisen (Fe2+/Fe3+):           <1mg/l (>0.1mg/l in Pflanzenaquarien)
Kupfer (Cu2 +):                  <0.1mg/l
Sauerstoff (O2)                  > 70% des Maximalwertes